Mittwoch, 6. Juni 2018

„BUNT IST DIE VIELFALT UM UNS HERUM“

Eine Ferienwoche in Blossin vom 03.04. bis 07.04.2018 

 Als Ergebnis dieses Ferienangebotes können wir rückblickend ausführen, dass die Ziele des Projektes gemeinsam sehr gut erreicht wurden. Insgesamt nahmen an dem Projekt 19 Jugendliche (9 Mädchen+10 Jungen), von denen ein Teil Geflüchtete waren, begeistert teil. In der Auswertung gaben die Teilnehmerinnen an, dass ihnen die Woche zusammen super gefallen hat, das sie sehr abwechslungsreich war, das Programm viel Bewegung geboten hat und es eine tolle Stimmung unter allen Teilnehmer_innen war. Das Ziel, bei den Teilnehmer_innen die Motivation zur Bewegung und das Kennenlernen anderer Nationalitäten zu erhöhen wurde laut Aussagen der Teilnehmerinnen in der Wochenauswertung erreicht. Sie konnten mit Spaß viel ausprobieren, da sie sich gegenseitig stärkten und ein Arbeiten ohne Ausgrenzung möglich war. Besonders gut liefen die Angebote, die ohne viel sprachliche Kompetenz umgesetzt werden konnten. Hierbei konnten sie sich schnell auf Regeln des Spielens einigen und diese auch fair. Eigentlich kamen alle bewegten Angebote sehr gut an und auch der Einstieg in die Woche mit der gemeinsamen Interaktionstour war sehr gelungen. Alle Teilnehmer_innen ließen sich gut auf die Anforderungen der Woche ein und trugen durch ein positives Verhalten zum Gelingen der Woche bei. Ob beim Klettern, Hüttenbau oder Bogenschießen, es waren alle begeistert mit dabei und verstanden sich als eine „Gemeinschaft“. Aber auch die Momente der Freizeit liefen gut und selbst da wurden sportliche Aktivitäten wie Kicker und Tischtennis aus der Gruppe heraus gestaltet. Am Ende des Projektes wurde extra Zeit eingeräumt, damit alle Teilnehmer_innen sich noch zusammen fotografieren lassen können und um die Kontakte auszutauschen. Dabei gab es viele schöne Momente des Abschiedes, in denen erkennbar war, wie gut sich die Teilnehmer_innen untereinander verstanden haben. Einige wollen sich auch weiterhin nach dem Projekt treffen und es haben sich Freundschaften gebildet, die hoffentlich auch länger bestehen. Das Projekt sollte unbedingt wieder in den Ferien stattfinden, damit viele benachteiligte Jugendliche zusammen genießen können. Eine Balance unter den Anwesenden (geflüchtete und deutsche Jugendliche) ist schon wichtig, damit die Stimmung sich innerhalb der Gruppe positiv hält und die kulturellen Spannungen nicht zu stark werden.




Mittwoch, 30. Mai 2018

Conflicts as Chances for Positive Changes

Eine Rückbegegnung im März 



Geflüchtete gibt es natürlich nicht nur in Deutschland: als wir im Herbst 2017 zu einer deutsch-ukrainischen Begegnung in der Nähe von Lviv (Lemberg) in der Ukraine waren, da stand die Situation der Binnenflüchtlinge im Mittelpunkt des Programms. Binnenflüchtlinge, das sind die Menschen, die von der russisch besetzten Krim und aus dem Kriegsgebiet im Südosten der Ukraine in andere Landesteile geflüchtet sind und sich jetzt dort ein neues Leben aufbauen müssen. Sie waren Teilnehmende und Referent*innen dieses Begegnungsprogramms und am Ende fragten die ukrainischen TN natürlich: „Und wie geht Ihr mit den vielen Geflüchteten um, die Deutschland aufgenommen hat?“ Damit war das Thema für die Rückbegegnung gesetzt, die im März 2018 dann in der Evangelischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Hirschluch stattfand.

Weil wir nicht nur über Geflüchtete reden wollen, sondern mit ihnen; weil sie Expert*innen in eigener Sache sind und am besten wissen, wie die deutsche Mehrheitsgesellschaft ihnen begegnet; und weil sie genauso junge Menschen sind mit dem Wunsch nach Begegnung, Gespräch, Spiel und Spaß, deshalb haben wir dafür gesorgt, dass die Hälfte der „deutschen“ Gruppe bei dieser Begegnung aus Geflüchteten bestand. Sie kamen aus Dagestan (Russische Föderation), Syrien und Palästina, waren unterschiedlich lange schon in Deutschland und leben in meist kleineren Orten in Brandenburg. Sie lernen fleißig Deutsch, holen Schulabschlüsse nach und waren bereit, Auskunft zu geben, ihre Erfahrungen mit der Gruppe zu teilen. Gemeinsam besuchten wir auch eine Flüchtlingsunterkunft: ALMA in Fürstenwalde, die Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Manche aus unserer Gruppe fühlten sich erinnert an die ersten Tage und Wochen nach der Ankunft in Deutschland.
Bei einem Ausflug nach Berlin ließen wir uns von einem geflüchteten Syrer durch seinen Kiez führen und lernten die deutsche Hauptstadt aus einer etwas ungewöhnlichen Perspektive kennen. Eine Diskussion über die Bedingungen erfolgreicher Integration mit einem jungen Mann stand unter dem Motto: „Wie aus einem 11jährigen Flüchtlingsjungen aus Afghanistan der Prinz von Persien wurde“: als 11jähriger Junge Anfang der 90er Jahre ohne Familie nach Deutschland gekommen, hat er mit Energie und eisernem Willen seinen Weg gemacht, die Schule erfolgreich bestanden, eine Ausbildung abgeschlossen, eine eigene Wohnung und inzwischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft; als „Prinz von Persien“ trat er mit einer eigenen Show in einem Sauna-Club auf und gewann damit Preise bei internationalen Wettbewerben.
Nicht ausgelassen haben wir die Konflikte, Beschimpfungen und Angriffe, denen Geflüchtete hier in Deutschland manchmal ausgesetzt sind. Abgeschlossen wurde die Begegnung mit einem zweitägigen Forumtheater-Workshop, bei dem es genau um solche Konflikte ging und die Frage im Mittelpunkt stand, wie man in einer emotional aufgeladenen Situation von Hass und Gewalt eingreifen, deeskalieren und sich auf die Seite der Schwächeren stellen kann. Schließlich war der Titel der ganzen Veranstaltungsreihe: Conflicts as Chances for Positive Changes, die von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft maßgeblich finanziert wurde.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Ausbildung zur Jugendgruppenleiter_in in Flecken Zechlin


In den Tagen vom 18-24. 02 2018 absolvierten  13 Jugendliche die JuLeiCa- Ausbildung in Flecken Zechlin. Die Teilnehmer_innen erfuhren eine Mischung  verschiedener Methoden wie Gruppenarbeit, Rollenspiele und Diskussion. Diese dienten der Vermittlung und Erarbeitung theoretischer Inhalte, die anhand alltäglicher Situationen der Kinder- und Jugendarbeit  diskutiert und reflektiert wurden. Hierbei stand die Verbindung von theoretischer Ebene und praktischer Anwendung besonders im Vordergrund. Außerdem wurden Themen wie Kommunikation, Diskriminierung, Rassismus sowie Gender besprochen und der Einsatz von möglichen Methoden der non-formalen Bildung kritisch ausgewertet. Die Jugendlichen lernten eine Vielzahl von Warm-Ups sowie Feedbackmethoden kennen.
Alle Teilnehmerinnen haben die JuLeiCa-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sich für die zukünftige Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen qualifiziert. Alles in Allem war es eine gelungene Woche!



Mittwoch, 9. Mai 2018

Fußballcamp in Heinersdorf

Ein Schuss, ein Tor !


27 sportbegeisterte Kinder kickten in den Osterferien in Heinersdorf um die Wette. Dabei stand der Spaß um das runde Leder im Mittelpunkt. Mit dabei war erstmals auch Ernis Hoxha aus Albanien. Ernis ist schon seit 2015 in Deutschland uns spielt aktiv im Verein Blau Weiss Heinersdorf 1990 e.V in der D-Jugend. Alle Jungs und Mädchen stellten ihr Können in Technik, Ausdauer, Kraft und Taktik unter Beweis und verbesserten dieses in den 4 Ferientagen. Eingeteilt nach Leistungsgruppen wurde an der Taktik und Technik gefeilt, die Schussstärke und -genauigkeit verbessert und viele Trainingsspiele durchgeführt. Die Einheiten schlossen neben der Erwärmung, Techniktraining und Spielen immer einen Schwerpunkt ein wie z.B. Dribbling, Finten, Passen, Flanken, Köpfen oder Schusstechniken. Kleinfeldspiele gehörten genauso dazu, wie die Ermittlung des Torschützenkönigs und des Elfmeterkillers. Spielerisch wurden Fairness und Teamgeist vermittelt und der Spaß am Fußball stand stets im Vordergrund des Programms. In den Pausen, wenn die Beine dann doch mal müde wurden, gab es weitere Spielmöglichkeiten wie zum Beispiel Federball oder Kartenspiele.
Am Donnerstag besuchten die Kinder nach der Vormittagseinheit das Schwapp in Fürstenwalde. Auch hier haben die Kids eine Menge Spaß gehabt.
Höhepunkt war mit Sicherheit das gemeinsame Abschlussspiel gegen die Eltern am Freitagnachmittag. Hier zeigte sich das neu Erlernte und die Kinder gewannen haushoch.
Die Tip-Top-Fußballschule vom ausgebildeten und erfahrenen Trainer Rene Schwarze ist seit Jahren in den Osterferien zu Gast in Heinersdorf. Der Edgar-Schäfer-Sportplatz mit seinem neuen Multifunktionsgebäude bietet nun die besten Voraussetzungen, um die 4 Tage Fußball für die Kinder unvergesslich zu machen.
Die Möglichkeiten der angebotenen Ferienfreizeiten in der Stadt sind durch den fehlenden ÖPNV in den Ferien für die in Heinersdorf lebenden Kinder stark eingeschränkt. Daher wird dieses Angebot gerne von den Kindern angenommen.





4 Tage Fußball pur – 2019 sehen wir uns wieder !


Dienstag, 6. Februar 2018

Antirassistisches Sommerkino

SJD - Die Falken

Am 16.09.2017 veranstaltete der Jugendfreizeittreff "KLAB" einen Tag der offenen Tür. Für den Abend wurde neben Leckereien, Workshops für Klein und Groß, auch ein Kinoabend geplant und durchgeführt. Bevor es hieß "Film ab", haben sich die Besucher_innen auf einen Film geeinigt und dann konnte es auch
 schon losgehen.
Ein voller Erfolg für Alle!



ElternKindGruppe auf der IGA und im Tierpark Berlin

Jugendsozialverbund Strausberg e.V.

Seit 2011 existiert in Strausberg eine Eltern-Kind-Gruppe, die sich regelmäßig trifft und auch gemeinsame Ausflüge durchführt. Seit ca. drei Jahren besuchen auch viele geflüchtete Familien diese Gruppe, denn dort finden sie Gleichgesinnte und stoßen auch auf offene Ohren, wenn es mal Probleme gibt.
Für diese stetig wchsende Gruppe wurde ein Tagesausflug geplant und umgesetzt. Mit Kind und Kegel fuhren Alle in den Tierpark Berlin, was natürlich für viele Kinder das Highlight des Tagess war, und danach zur IGA, um dort den schönen Tag ausklingen zu lassen. Wie im letzten Jahr, war der Tagesausflug für die Teilnehmenden eine willkommene Abwechslung und Ablenkung von den Alltagssorgen und den ständigen Behördengängen.
Die Eltern-Kind-Gruppe hofft auf eine Wiederholung im Jahr 2018!



Juleica-Seminar für Geflüchtete

DGB Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin

Im August hatten interessierte Geflüchtete die Chance, um an einem Juleica-Seminar und Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen.
Während der Seminarwoche beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Rechtsgrundlagen in der außerschulischen Jugendarbeit und auch mit pädagogischen und didaktischen Methoden.
Außerdem nutzte man die Chance, um viele neue und interessante WarmUps und andere Eisbrecher auszuprobieren.
Glücklich hielten die Teilnehmenden am Ende der Woche ihre Juleica-Zertifikate in der Hand und freuen sich auf die zukünftige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung.


Ein langersehnter Traum: An einem Schwimmkurs teilnehmen.

Kreisjugendring Prignitz e.V.

Der Kreisjugendring Prignitz e.V. hat fünf jungen Afghanen die Chance ermöglicht, um endlich schwimmen lernen zu können.
Ein Teilnehmer berichtet, dass es in seiner Heimat nur sehr reichen Menschen bestimmt ist, jemals schwimmen zu lernen und wenn, dann auch nur in Großstädten. Manche mussten sogar in angrenzende Länder reisen, um eine Schwimmhalle zu finden. Dass Frauen so etwas lernen dürfen, ist in Afghanistan schier unmöglich. Er ist sehr dankbar für die Gelegenheit und wird noch lebenslang etwas von seinem Kursbesuch haben!



An die Schippe fertig los!

NAJU Brandenburg e.V.

Im Herbst wurde der Brandenburger Raum von zwei schweren Stürmen heimgesucht. Die Folge: ein Chaos aus Geäst, so weit das Auge reicht.
Daraufhin trommelte die NAJU Brandenburg alte und neue Freunde zusammen, um die entstandene Unordnung anzupacken. Unter dem Motto: "An die Schippe fertig los!", arbeiteten alle Teilnehmenden hart und machten es sich wieder gemütlich. Auch an einem älteren Projekt wurde weitergearbeitet und somit das Heckenlabyrinth fertiggestellt.
Während des Projektes, wuchs die Gruppe noch enger zusammen und es entstanden viele neue internationale Freundschaften. Zum Katastropheneinsatz will sich natürlich keiner so schnell wiedersehen. Zu einem gemütlichen Grillabend wiederum schon!

Donnerstag, 25. Januar 2018

Wir haben den Plan!

NFJ Brandenburg & Hoch drei e.V.

Während dieser internationalen Jugendbegegnung, konzentrierte man sich auf die Themen Kommunikation und Geografie. Das Mitmachen und Zusammenwachsen standen hierbei im absoluten Vordergrund. Ziel war es auch, dass man den Kindern und Jugendlichen verdeutlicht, wie sie mit Hilfe von Symbolen, vorhandene Sprachbarrieren überwinden können. Man nutzte dazu Karten und deren Legenden und so konnten sich die Teilnehmenden in einer fremden Umgebung fortbewegen und zwar ohne das sie etwas Sprachliches verstehen müssen.
Um als Gruppe Zusammenwachsen zu können, organisierte man eine Stadt- und Naturralleys und eine Schatzsuche.
Rückblickend betrachtet, war es eine sehr erfolg- und ereignisreiche Begegnung, die mit Sicherheit auch wiederholt wird.


Ein rundum gelungenes Weihnachtswohlfühlwochenende

NFJ Brandenburg & Hoch drei e.V


Im
Dezember organisierten die Naturfreunde Jugend und der Verein Hoch drei ein Wohlfühlwochenende für insgesamt 22 Teilnehmer_innen. An diesem Wochenende trafen viele Nationen un
d Altersunterschiede aufeinander aber das störte Niemanden. 
Am ersten
Morgen wurden die Kinder und Jugendlichen von einer weißen Schneepracht überrascht und so nutzte man die Gelegenheit und tobte sich draußen aus. Später starteten dann die Stationen und man goss Kerzen, backte Leckereien und stellte Badekugeln her. 
Die älteren Teilnehmer_innen unterstützten  überraschender Weise in diesem Jahr das Betreuerteam enorm. Sie halfen in der Küche und kümmerten sich um die Jüngeren, die gern mal etwas lauter wurden.
Bis in die Nacht hinein saß das Team zusammen, um das schöne Wochenende Revue passieren zu lassen un
d um sich über die gesammelten Erfahrungen auszutauschen. 
Doch eine Sache wird noch Allen lange im Gedächtnis bleiben:
das deutsch-arabische Menschenmemory, was die Gruppenmitglieder zusammenwachsen ließ.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Arabischschule


BDKJ - Görlitz


Oftmals werden Kinder geflüchteter Familien von ihren Eltern als Dolmetscher eingesetzt und müssen somit ein hohes Maß an Verantwortung für ihre Eltern übernehmen. Solche Situationen bedeuten für die Kinder natürlich auch immer einen gewissen Druck und Anspruch standz
uhalten. Natürlich fällt es den Kindern leichter eine neue Sprache zu erlernen,
weshalb viele Eltern auf die neuen Sprachkenntnisse ihrer Kinder angewiesen sind. Selbstverständlich haben sich diese Kinder ihre Situation nicht ausgesucht und würden in solchen Situationen bestimmt lieber spielen oder etwas unternehmen, als wieder in einem Amt als Dolmetscher_in mitgeschleppt zu werden.
Über diese Problematik machte man sich auch in Görlitz Gedanken und so entstand eine Arabischschule für Kinder. Man wollte den Kindern ermöglichen, dass ihre Situation um 180 Grad gedreht wird und die Eltern dieser Kinder, als Arabischlehrer_innen tätig werden, um ihre eigene Muttersprache auch erlernen zu können. Ein Mal pro Woche trafen sich Mütter und Kinder, um gemeinsam zu lernen, zu basteln, zu kochen oder um einfach gemeinsame Zeit miteinander verbringen zu können. In diesen Situationen übernahmen die Eltern Verantwortu
ng für ihre Kinder und vermittelten ihnen Sicherheit und Interesse.





Donnerstag, 18. Januar 2018

Herbstprojekt

AWO Potsdam "Alter Landtag"


Im Spätsommer und Herbst organisierte die AWO Potsdam einen Malkurs für ca. 30 Kinder.



Wie schon im letzten Jahr, erfreute sich der Kurs auch im Jahr 2017, an hoher Beliebtheit. Doch diesmal sollte das Thema nicht vorgegeben werden, denn der Drang nach individuellem Ausdruck der Teilnehmenden war zu groß. So besorgte man viel Papier, hunderte bunte Filz-und Buntstifte, Scheren, Kleber und Malunterlagen, um den vielfältigen Wünschen der jungen Künstler_innen gerecht werden zu können. Besonders gut kam eine neue Maltechnik an: das Anfertigen von Mandalas durch das Benutzen eines Tintenkillers auf eingefärbtem Papier. Wahrscheinlich kamen die Mandalas deshalb so gut an, da sie die Mädchen und Jungen an ihre vielen arabischen Ornamente aus der eigenen Heimat erinnern.

Dienstag, 14. November 2017

Früchtezauber

Hoch drei e.V.

Früchtezauber, so hieß eine von zahlreichen Ferienveranstaltungen des Hoch drei e.V. und der NFJ Brandenburg. Die Teilnehmenden kamen aus Deutschland und Polen und natürlich durften auch geflüchtete Mädchen und Jungen an dieser Veranstaltung teilnehmen. Während dieser Woche standen vor allem das Kennenlernen und das friedliche Zusammenleben im Vordergrund. Beim Kochen und Backen konnten die vielen Jungen und Mädchen sich kennenlernen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass die Namensgebung dieser Veranstaltung auch einen Hintergrund hat. Zum Kochen und Backen wurden selbst gesammelte Beeren und Früchte verwendet. So hatten die Teilnehmenden Gelegenheit zu lernen, eigene Produkte zu verwerten. Bei der Durchführung verschiedener erlebnispädagogischer Aktionen, wurde besonders viel Wert auf das Anwenden sozialer Fähigkeiten gelegt. Dieser Mix führte dazu, dass die jungen Heranwachsenden das Kennenlernen zuließen und letzten Endes zu einer starken und belastbaren Gruppe heranwuchsen.




Donnerstag, 9. November 2017

Glückskinder

Hoch Drei e.V. & NFJ

Im Juli veranstalteten Hoch Drei e.V. und NFJ Brandenburg ein fünftägiges Sommertreffen, wo junge Forscher_innen dem Glück auf der Spur gehen sollten. Ziel des Projektes war es, das Thema Glück als ein unmittelbares Gefühl des Menschen zu erfahren und Fragen zum Thema zu formulieren. Im Mittelpunkt standen die Wahrnehmung der eigenen wertvollen Persönlichkeit, eigene Stärken zu erkennen und zu nutzen, Selbstständigkeit zu erfahren, Neues zu entdecken und zu lernen, Neues als etwas Positives zu sehen, Vorzüge des Gemeinschaftsgefühls und Geborgenheit erfahren.
Es wurden vielfältige Workshops angeboten, darunter  Basteln, anfertigen von Collagen, Backen, Kochen, Tanzen, etc.
Noch heute sind die beiden Träger, und natürlich auch die Kinder, fasziniert, wie umfangreich "Glück" erkundet werden kann! Ein wirklich spannendes Thema, über das es sich lohnt, einmal mehr nachzudenken...