Donnerstag, 26. Januar 2017

MädchenMobil - für Stärke und Präsenz von Mädchen

Windpferd e.V. 

Der wittstocker Verein, der sich hauptsächlich um die Stärkung der psychosozialen Gesundheit kümmert, hat ein Projekt durchgeführt, dass Mädchen in den Vordergrund stellte und den Kontakt zwischen einheimischen und geflüchteten Mädchen vereinfachen und unterstützen sollte. Verschiedene Aktionen, wie Malen, Jugendclubarbeit und Reiten, sollten die Mädchen zusammenführen. Nur sehr beschwerlich ist das Projekt angelaufen, einige Projekte mussten abgesagt werden. Leider ist es nicht gelungen, dass man einheimische und geflüchtete Kinder miteinander in einen intensiveren Kontakt brachte. Nun liegt es an Windpferd e.V. und den Mitarbeiter/n_innen oder Ehrenamtler_innen der verschiedenen Unterkünfte zu prüfen, welche Strategien verändert werden müssen, um zukünftig das Ziel des Zusammenbringens zu erreichen. Alle sind fest davon überzeugt, dass sie ihr Ziel noch erreichen werden. Trotzdem kann sich der Verein über positive Resonanz verschiedener Aktionen freuen und positiv in die Zukunft blicken.



Mittwoch, 25. Januar 2017

Kinderkino im Übergangswohnheim in Brück

Cinema for Refugees e.V. 

Am 02. Juli reiste der in 2015 gegründete noch junge Verein "Cinema for Refugees e.V." nach Brück, ein kleiner Ort in Brandenburg, um dort das mobile Kino aufzubauen. Ca. 400 Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien erwarteten das Team von Cinema for Refugees. Viele Hände, schnelles Ende! Unter diesem Motto baute sich das Kino, trotz Wind und Regen, wie von selbst auf. Viele Augen warteten gespannt auf die Vorführungen und das, obwohl an diesem Abend das WM-Spiel Deutschland gegen Italien stattfand. Um die Regengüsse abzuwarten und die Teilnehmer_innen einzustimmen, zeigte man zwei verschiedene Filme vom Papierkino. Leider hörte es auch nicht später auf zu regnen aber letztendlich hat das niemanden gestört und so genossen Alle die abwechslungsreiche Abendgestaltung, die Dank des Vereines und der freiwilligen Mitglieder, umgesetzt werden konnte. Noch heute schwärmen die Ehrenamtler_innen über die offene und freundliche Begegnung mit den Bewohner/n_innen des Übergangswohnheimes in Brück.

> Vorbeischauen lohnt sich!<            www.cinemaforrefugees.org

ANKOMMEN-WIRTSCHAFTEN-TEILHABEN

Hoch drei e.V.

"Ankommen - Wirtschaften - Teilhaben" ist ein Seminar über ökonomische und politische Bildung für geflüchtete Menschen. Selbstverständlich nehmen an solch einem Seminar auch Eltern teil, so dass sie die Kinder zur Veranstaltung mitnehmen müssten, gäbe es keine Kinderbetreuung. Um die Eltern, Tanten, Onkel, Geschwister, etc. während des Kurses zu entlasten, wurde eine Kinderbetreuung eingerichtet. Die Kinder haben die Kamera für sich entdeckt und von sämtlichen Dingen Fotos gemacht aber natürlich wurden auch die umliegenden Spielplätze begutachtet und ausprobiert. Im Vorfeld geäußerte Bedenken trafen nicht ein und somit konnten alle gut und flüssig miteinander Kommunizieren, trotz der hohen Altersspanne viel gelacht und verschiedene Interessen bedient werden.
Auf der Homepage des Vereins kann nachgelesen werden, was im Seminar abgelaufen ist und auch ein paar Schnappschüsse der Kinderfotografen können begutachtet werden: www.hochdrei.org.



RÜCKENWIND

Hoch drei e.V.

Eine Sommerferienwoche mit dem Fahrrad verbringen - geht das denn überhaupt? Besteht ein Interesse dafür? Eindeutig! Das beweist die Ferienwoche "RÜCKENWIND". Geflüchtete, einheimische und polnische Kinder konnten sich zu diesem Ferienhighlight anmelden. Das Fahrrad stand in jeglicher Hinsicht im Mittelpunkt. Durch den ausgewählten Gegenstand wurde handwerkliches Geschick, Orientierung in der Natur, Kennenlernen und Eintauchen in eine andere Sprache, Erleben, dass es mit dem Rad keine Bewegungseinschränkung gibt und die Wichtigkeit von Regeln, geschult. Hoch Drei e.V. hat zur gelingenden Umsetzung auf eine Kooperation mit Rückenwind - Fahrräder für Geflüchtete (aus Kreuzberg) gesetzt. Denn ein weiteres zu erreichendes Ziel war es, dass alle nicht-Fahrradbesitzer_innen am Ende der Woche zu Fahrradbesitzer_innen werden. Erfreulicher Weise wurde dieses Ziel erreicht. Selbstverständlich war es den Betreuer/n_innen auch wichtig, dass die Kinder zukünftig in der Lage sein werden, kleinere Reparaturen selbstständig durchführen zu können, auch die Mädchen. In Deutschland ist es heutzutage "normal", dass Frauen in "typischen Männerjobs" arbeiten und umgekehrt. Das ist in Polen und anderen Ländern leider noch nicht sehr üblich. Deshalb war es den Veranstalter/n_innen auch wichtig, dass hauptsächlich Frauen mit ausgeprägtem technischen Verständnis, die Workshops leiteten. Auf diese Art und Weise konnten die vielen anwesenden Mädchen ganz nebenbei sehen, dass auch Frauen in der Lage sind, Dinge zu reparieren und nicht immer auf (fremde) Hilfe angewiesen sein müssen. Kurzum, diese Ferienwoche stellte für alle Beteiligten einen vollen Erfolg dar.





Kamera läuft!

Hoch drei e.V.

Einheimische, polnische Kinder und Kinder aus Notunterkünften haben an dem Filmprojekt "Kamera läuft!" teilgenommen. Die Teilnehmer_innen kannten sich vorher nicht, was das Projekt natürlich sehr spannend machte. Nach ein paar Kennlernspielen und WarmUp´s, entstand eine gute Gruppendynamik und niemand musste sich für seine Aktionen schämen. Die Kinder waren bei den einzelnen Prozessen der Filmproduktion dabei und wurden natürlich auch aktiv miteinbezogen. Schnell fanden die Teilnehmenden heraus, wo ihre Position beim Filmdreh ist. Keines der Kinder hatte vorher Erfahrungen vor oder auch hinter der Kamera. Natürlich wurde während des Projektes nicht nur die Medienkompetenz geschult, sondern auch die, heutzutage unabdingbare, interkulturelle Kompetenz. Das Projekt setzte ganz nebenbei das Kennenlernen, die Integration und die Förderung der Kreativität in den Fokus der Veranstaltung.



Let´s Try

Hoch drei e.V.

Das Begegnungsprojekt "Let´s Try" wurde von einheimischen, polnischen und geflüchteten Mädchen und jungen Frauen besucht und hatte zum Ziel, dass während der Begegnung vor allem "jungentypische" Hobbys/ Tätigkeiten ausprobiert werden. Dabei sollte ein Bewusstsein für die eigenen Stärke und die Wahrnehmung des Selbstwertgefühls gesteigert werden. Nachdem man sich kennengelernt hatte, kleine Sprachanimationsübungen für die nonverbale Kommunikation und alle Beteiligten durch WarmUp´s aufgelockert wurden, konnten die verschiedenen Workshops auch schon starten. Angeboten wurden: Hip-Hop, Breakdance, Skateboard und Graffiti. In den täglichen Abendrunden wurde das Erlebte besprochen und ausgewertet. Während der Veranstaltungen haben die Mädchen immer wieder Teamgeist bewiesen, gemeinsame Interessen entdeckt und neue Freundschaften geschlossen. Besonders gut hat es den Teilnehmerinnen gefallen, dass sie unter sich waren und sich somit viel mehr getraut haben.


Das Beratungsprogramm

Hoch drei e.V.

Viele Vereine, Organisationen und andere Institutionen bieten zahlreiche Freizeitangebote, auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche, an. Erfahrungswerte zeigen, dass die Eltern der geflüchteten Kinder, vor allem die Töchter, auch aufgrund von mangelnden Vertrauen und Verständnis, oftmals nicht teilnehmen lassen. Dementsprechend muss es eine Stelle geben, die bei bürokratischen Fragen hilft, zwischen Elternhaus, Schule und Freizeitverein vermittelt und alle Personen über Angebot oder Nachfrage informiert. So etwas ist für Vereine, Schulen, Eltern und Kinder natürlich eine enorm große Hilfe und selbstverständlich eine Unterstützung für alle Beteiligten. Diese Beratungsleistung wird in den verschiedensten Einrichtungen ein Mal pro Woche angeboten und hat dazu geführt, dass die Beraterin als kompetent und unabdingbar gilt. Die Wichtigkeit einer solchen Person wird hoffentlich nicht unterschätzt und somit auch in 2017 finanziell unterstützt.


KLICK! KLICK! Deutsch-polnische Fotowerkstatt für Kinder

Hoch drei e.V.



Der Verein "Hoch drei e.V." hat ein Fotoprojekt ins Leben gerufen, bei der die Kinder die Möglichkeit hatten, sich kennenzulernen, neue Freund_e_innen zu gewinnen und kleine Einblicke in die Welt der Fotografie zu bekommen. Damit die Kinder am Fotografieren noch mehr Spaß bekamen, wurden die wichtigsten Grundkenntnisse besprochen und somit das nötige Wissen zum Thema "Digitalkamera" abwechslungsreich vermittelt. Hunderte    
verschiedene Motive wurden bei den zahlreichen Ausflügen gefunden und für die Ewigkeit festgehalten. Die ausgedruckten Bilder wurden während einer Ausstellung präsentiert. Bei einer abschließenden Auswertungsrunde konnten die Kinder ihr Meinung zum Projekt äußern und dabei stellte sich heraus, dass den Kindern vor allem die Erstellung von Stop-Motion-Filmen besonders große Freude bereitete.
Im Vorfeld entstandene Befürchtungen, dass das Projekt nur schlecht angenommen wird und sich die Beteiligung in Grenzen halten würde, haben sich nicht bestätigt. Schlussendlich kann man von einem erfolgreichen Projekt sprechen, dass den Kindern Freude bereitete und das Interesse für ein neues Hobby weckte.

Projektfahrt ins Tropical Island

Kinder- und Jugendhilfeverbund Berlin-Brandenburg Nord - KJSH

In der Jugendwohngemeinschaft des KJSH in Falkensee, wohnen zur Zeit sechs junge geflüchtete Männer. Drei aus Afghanistan und drei aus Syrien stammend. Für den 28. Dezember war ein gemeinsamer Ausflug in das Tropical Island geplant. Leider entwickeln sich die Dinge manchmal anders, als erwartet und gewollt. Da die politische Entwicklung beider Länder zu diesem Zeitpunkt stark schwankte, wurde die Unsicherheit bei den Geflüchteten immer größer. Eigentlich haben die jungen Männer Kontakt zu ihren in der Heimat lebenden Familien. Aufgrund von Unruhen und anderen Gegebenheiten, konnten sie kaum, oder gar nicht, mit ihren lieben Daheim in Kontakt treten, was die Jugendlichen oftmals das Schlimmste befürchten ließ. Der kulturelle Konflikt schwillte so weit an, dass eine klare Trennung der beiden Gruppen hergestellt werden musste und an einem gemeinsamen Ausflug nicht mehr zu denken war. So reiste eine Gruppe mit ihre_m_r Betreuer_in an den Strand des Tropical Island und die andere Gruppe zum Sightseeing und Bowlen nach Berlin.
Optimal ist eine solche Voraussetzung natürlich nicht aber die Ausflüge brachten den jungen Männern ein wenig Ruhe und Entspannung und so konnten die alltäglichen Probleme für einen kleinen Moment vergessen werden. An einer Herstellung zum guten Miteinander unter den Jugendlichen sind die falkenseeer Betreuer_innen am Ball, um eine vernünftige Gruppendynamik wieder zu erreichen. Die Gruppenleiter wünschen sich jedoch, dass die Jugendlichen etwas mehr Kontakt mit einheimischen Jugendlichen hätten und suchen auch auf diesem Wege einen Partnerverband der Lust hätte, mit dem KJSH Falkensee zusammenzuarbeiten.


Donnerstag, 19. Januar 2017

EINWORT an der Neuseddiner Grundschule

www.einwort.org

Fotorechte liegen bei EINWORT.ORG
An der Neuseddiner Grundschule veranstaltete die Initiative Einwort zwei Workshoptage, um Worte, Bilder oder Dinge zu verfilmen. Nachdem alles verfilmt wurde, haben sich natürlich alle Teilnehmenden zur "Kinopremiere" getroffen und nicht schlecht gestaunt über das, was die Kinder mühevoll erarbeitet haben. Das "Videowörterbuch Einwort" kann man bei Youtube, Facebook und unter www.einwort.org sehen!

Salutogenese an der Ostsee

Stiftung SPI - Neues Zuhause

Das Konzept der Salutogenese richtet den Blick auf die Ressourcen, über die Menschen verfügen und die ihnen dabei helfen, mit belastenden Lebensereignissen fertig zu werden und gesund zu bleiben. Das ist für die aktuelle seelische Not vieler Geflüchteter eine wesentliche Bewältigungsstrategie, die die Stiftung SPI mit der Fahrt an die Ostsee unterstützt hat. So gaben sie den Teilnehmenden die Möglichkeit, einen Teil des Selbsthilfepotentials der Jugendlichen zu aktivieren. Außerdem konnten sie die Selbstständigkeit der jungen Leute unterstützen. Eines ist klar, diese Reise war für die jungen Heranwachsenden nötig und eine große Hilfe für die verletzten Seelen.



Sprünge in der PLATTE

Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V.



Während der letzten Augustwoche, hat Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. und die Interessengemeinschaft "Potsdam in Bewegung Community", in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren der Potsdamer Bewegungskultur, Kinder und Jugendliche eingeladen, die "Platte" mit den reichhaltigen Möglichkeiten der sportlichen Betätigung zu entdecken. So wurden folgende Workshops angeboten: Parkour, Breakdance, Zirkusakrobatik, Capoeira und Slackline. Die einzelnen Disziplinen verteilten sich über die gesamte Fläche und versetzte den Ort in Schwung und Heiterkeit. Ganz nebenbei wurden die sozialen Kompetenzen gestärkt und es entstanden viele neue Freundschaften.


Stressfrei! in Heinersdorf

Kirchenkreis Barnim - Evangelische Jugendarbeit

Gemeinsam mit 22 Kindern und Jugendlichen, im Alter von 9 bis 16 Jahren, verbrachte das Leitungsteam der evangelischen Jugendarbeit Barnim eine anregende und stressfreie Ferienfreizeit in Heinersdorf. Viele bekannte aber auch neue Gesichter haben am Camp teilgenommen, unter ihnen auch elf Heranwachsende aus verschiedenen Übergangswohnheimen. Zwei der anwesenden Teamer halfen beim Übersetzen, so dass die Sprachenvielfalt der Gruppe fast unproblematisch war. Nach dem Kennenlernen unter der Teilnahme am üppigen Workshopangebot, wuchs die Gruppe sehr schnell zusammen und es herrschte eine angenehme und positive Gruppendynamik. Natürlich gab es auch hin under wieder mal kleinere Konflikte. Diese konnten aber zeitnah in "Feelingrunden" thematisiert und geklärt werden. Auf Gipsarbeiten, Schatzsuchen, Baden gehen, Fußball spielen, Discoabende und Lagerfeuerstunden in 2017, freuen sich schon jetzt alle Teilnehmenden.


Sag mal Affe, Bär, Chamäleon...

Kunstschule Potsdam e.V.

Das Projekt "Sag mal Affe, Bär, Chamäleon..." wurde mit einheimischen und geflüchteten Kindern aus Potsdam, in der Kunstschule der Landeshauptstadt, durchgeführt. Viele verschiedene Materialien standen den zwei Gruppen zur Verfügung. Aus diesen bunten Utensilien, galt es Buchstaben und Figruen zu basteln, um so einen Legetrickfilm zur Alphabetisierung enstehen zu lassen. Die teilnehmenden Kinder hatten bei der Umsetzung der Aufgabe großen Spaß und die Sprachbarrieren rückten während des Projektes immer weiter in den Hintergrund. Rasch lernten die Teilnehmenden auch Begriffe der jeweils anderen Sprache und das mit Eifrigkeit. Das Endprodukt, der Legetrickfilm, kann sich wirklich sehen lassen!





Begegnungsfest als Brücke für gute Nachbarschaft

Gemeinschaftsunterkunft des ASB Lüdersdorf


 Die Bewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft in Lüdersdorf haben am 14. August zu einem Begegnungsfest, als Brücke für gute Nachbarschaft, eingeladen. Viele einheimische Familien, Geflüchtete aus anderen Unterkünften, Interessierte, Ehrenamtler_innen und viele Mitarbeiter des ASB sind der Einladung gefolgt. Die Ausstatter_innen des Festes haben so viele internationale Köstlichkeiten zubereitet, dass Gefahr drohte, dass die Tische unter der enormen Last zusammenbrechen. Alle Gäste haben einen wunderschönen und friedlichen Sommertag gehabt und nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen.





Mittwoch, 18. Januar 2017

Leben in Deutschland

Diakonisches Werk Oderland-Spree e.V.

Neue Umgebung, neue Gewohn- und Gepflogenheiten. Aber woher soll man diese neuen Standards schon kennen, wenn einem niemand etwas darüber erzählt? Dieser Umstand ist den Sozialarbeitern_innen aufgefallen und so fragten sie ihre Schützlinge, was sie gern wissen würden. Letztendlich wollten die jungen Männer etwas über Körperhygiene, Wie lese ich Fahrpläne, Besuch im Schwimmbad und wie funktioniert Mülltrennung in Deutschland wissen. Auf diese Wünsche wurde natürlich eingegangen und somit ein Aufgebot an Wissensvermittlung aufgefahren. Intensiv beschäftigte man sich mit den Standards der Deutschen und es gelang den Geflüchteten sich immer besser in die neue Kultur einzufühlen. Diese fünf Tage werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben und haben den Weg in die neue Kultur wenigstens um ein Minimum vereinfacht.

Bunt macht gesund

Förderverein der Corona-Schröter-Grundschule Guben

Der traditionelle Gesundheitstag der Corona-Schröter-Grundschule, unter dem Motto "Bunt macht gesund!", fand am 14. Oktober statt. An diesem Freitag herrschte ein buntes Treiben im Schulhaus. Vielfältige Projekte zum Thema Gesundheit bereiteten den Kindern viel Freude.
In der Aula motivierte eine Zumba-Trainerin zum Mitmachen, denn Musik und Tanz verbindet Kinder aller Nationen. Andere trainierten im benachbarten Fitnessstudio mit einem Kickbocxtrainer und wieder andere Schüler_innen machten mit der Sozialarbeiterin neue Erfahrungen auf einem liebevoll angelegten Barfußpfad. Ein weiteres Highlight war die Apothekerin, die viele verschiedene bekannte und fremde Kräuter mitbrachte und die Kinder daran riechen und diese auch probieren ließ. Weitere Geschmacksproben konnten am Obst- und Gemüsebasar eingenommen werden. Kunstvoll angerichtet wurde nicht nur der Obst- und Gemüsestand, sondern auch die selbst gestalteten und geknüpften Armbänder, die sich jedes Kind im Laufe des Vormittages anfertigte. Der Projekttag hat allen Kindern die Möglichkeit geboten, sich von verschiedenen Seiten kennenzulernen, gemeinsame Erfahrungen zu machen und gemeinsam Spaß zu haben. Eine bunte Fotocollage erinnert nun im Schulflur an diesen schönen Tag.



Ausflug in die Hauptstadt

ASB Voßberg

Elf Jugendliche und drei Erwachsene machten sich Mitte Oktober auf den Weg in unsere wunderschöne Hauptstadt, um das Naturkundemuseum und SeaLife zu besuchen. Natürlich besuchte man nicht einfach nur die Attraktionen, sondern es galt Aufgabenkarten abzuarbeiten. Das machte den Ausflug selbstverständlich noch spannender. Auch der Spaziergang unter den Linden wurde sehr genossen und es wurde sich den ganzen Tag über kennengelernt und ausgetauscht. Um den wundervollen Ausflug noch lange in Erinnerung behalten zu können, wurde ein Gruppenfoto veranlasst und jede/m_r Teilnehmer_in als Geschenk übergeben.


Mittwoch, 11. Januar 2017

Bundestreffen Naturfreundejugend "Vielfalt, statt einfalt!"

Naturfreundejugend Brandenburg

Anlässlich des 90-jährigen Jubiläum der Naturfreundejugend Deutschland, kamen etwa 180 Naturfreunde_innen in Michelstadt im Odenwald zusammen. "Vielfalt, statt Einfalt!: 90 Jahre jung.bunt.aktiv." bot zahlreiche Workshopangebote, Diskussionsrunden, sowie Raum und Zeit für gemeinsamen Spaß. Die Brandenburger konnten 20 Teilnehmer_innen, darunter 5 Geflüchtete, mit zu diesem Ereignis nehmen. Das Massenkennenlernen startete schon am Bahnhof in Berlin und so verging die Reisezeit wie im Fluge. Am ersten Campabend gab es eine noch größere Kennlernrunde in der wir erstmals bemerkten, dass wir so ziemlich die Einzigen waren, die junge Geflüchtete dabei hatten. Immer wieder wurden wir gefragt, wie man so etwas ermöglichen kann und wie man die Geflüchteten am besten ansprechen kann. Es gab also viele gute Situationen, um in den gemeinsamen Dialog zu treten.
Nach zwei Tagen umfangreiches Programm, traten wir die Heimreise an. Die Heimfahrt wurde genauso zum Austausch genutzt, wie die Hinfahrt, denn alle hatten sich einfach zuuuuuu viel zu erzählen. Schon jetzt freuen wir uns auf das nächste gemeinsame Erlebnis.

Bock auf Breakn!

breakLife PDM

breakLife PDM über ihr Projekt:

Beim Breakdance sind alle Ausdrucks- und Bewegungsformen denkbar. Der Tanz basiert auf non-verbalen Praktiken, die gemeinschaftlich durchgeführt werden. Durch seine einladende und akzeptierende Grundhaltung birgt das breakn großes Inklusionspotential. Kulturelle Diversität ist im Breakdance ein absolutes Plus, da es eines der wichtigsten Prinzipien ist, einen individuellen Stil zu entwickeln. So lernt jede_r die eigenen Fähigkeiten und kulturellen Hintergründe als Bereicherung zu verstehen und lässt diese in den Tanz einfließen.
Diesem Selbstverständnis folgend, lädt das Projekt "Bock auf breakn!" junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zu regelmäßigen offenen Breakdancetrainings ein. Abschließend gab es einen BreakdanceJam, wo die Teilnehmenden und auch die restliche potsdamer Breakdanceszene zusammenkam, um einen Abend lang tanzend miteinander zu verbringen.



GrafittiWorkshop

Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide e.V.

Der Grafitti-Workshop am 24. September 2016 war der dritte teil eines Malwettbewerbes für die Ausgestaltung eines 350qm großen Wandbildes, in das die Entwürfe der Kinder und Jugendlichen derzeit eingebaut werden. Dabei ging es für die jungen Geflüchteten um die Ausbildung von Fertigkeiten, den Spracherwerb und die Vermittlung der allen Deutschen gemeinsamen Geschichtenkanons des Sandmanns und seiner Gefährten. Unter den 27 Teilnehmer_innen waren 20 Geflüchtete. Die Teilnehmer_innen wurden an dem ganztägigen Workshop unter Anleitung der Berliner Künstlerin und Kunsterzieherin Claudia Büchner mit den Materialien vertraut gemacht und in der Sprühtechnik eingeführt. Thematisch ging es um die Figuren von Walter Krumbach, mit denen die Teilnehmer_innen durch die Tochter des vielgelesenen Autors, Anna Tausch, bekanntgemacht wurden. Auf dem Kirchenplatz im Dorfkern bannten sie ihre Entwürfe auf wasserfeste Gipskartonplatten. Ein besonderes Erlebnis für die Anwesenden war die Einbeziehung in eine zeitgleich stattfindende Hochzeit in der Kirche. Die ganze Hochzeitsgesellschaft ließ sich mit den Kinder und deren Bildern fotografieren und das Brautpaar erwarb ein für sie schnell produziertes Hochzeitsbild von Claudia Büchner.



Entdeckertour im Herbst

SPI Jugendarbeit und demokratische Kultur


In Senftenberg haben es sich die Betreuer_innen während der Herbstferien zur Aufgabe gemacht, deutsche Kinder und Kinder von geflüchteten Familien zum Austausch zu animieren, Sprachkenntnisse zu festigen und auszubauen sowie das Kennenlernen von Einrichtungen, Institutionen und der Umgebung generell. Leider haben sich keine einheimischen Kinder angemeldet, da einfach zu viel andere interessante Dinge in den Herbstferien angeboten wurden. Trotzdem wurde das Projekt durchgeführt und schaffte für die teilnehmenden Kinder eine sehr ereignisreiche und abwechslungsreiche Woche mit Aktivitäten wie: Museumsbesuch im Science fiction Senftenberg, Ausflug in den Sauriapark Kleinwelka, zu Gast im Rathaus Senftenberg, eine Klettertour im Fitnessstudio Vital Senftenberg, sowie ein Ausflug in das Theater "Neue Bühne Senftenberg".
Zukünftig erhofft man sich jedoch mehr Beteiligung, sodass der integrative Gedanke auch umgesetzt werden kann.

Seeking Hope - Stories of Young Migrants

pewobe gGmbH Helenesee

Im Rahmen des Programmes "Meet up! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft", fand auch das Projekt "Seeking Hope - Stories of Young Migrants" statt. 30 junge Teilnehmer_innen nahmen an dem Projekt teil, welches sich um das Thema junge Geflüchtete drehte und die Geschichten und Schicksale einzelner Geflüchteter unter die Lupe nahm. Nach einer kleinen Kennlernphase, reflektierten alle Anwesenden die Aussage:" Die Suche nach der Hoffnung". Da natürlich jeder Hoffnungen, Wünsche und Träume hat, konnten viele Parallelen gezogen werden. Durch das Interviewen der jungen Syrer konnte nicht nur die Zukunft hinterfragt werden, sondern auch die Vergangenheit und die damit verbundenen Fluchthintergründe. Das ist natürlich ein sehr spannendes, teils aber auch ein trauriges oder schockierendes, Thema, sodass man diese Erlebnisse aufgriff und sich dazu entschloss, ein Theaterstück über die persönlichen Schicksale der Teilnehmenden zu verfassen. In mehreren Theaterworkshops arbeiteten die Teilnemer_innen an der Performance. Das Endeergebnis war eine beeindruckende und emotionale Aufführung, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.





Donnerstag, 5. Januar 2017

Trommel- und Instrumentenbauworkshop

Verein zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V.

Sägen, raspeln, kleben, anmalen und vor allem "aktiv sein", waren die Schlagwörter des Workshoptages im Club "Chekov". Bevor die Teilnehmer begrüßt werden konnten, musste natürlich erst einmal alles aufgebaut werden. Sobald alles vorbereitet war, konnte es auch schon losgehen. Die Musikanlage wurde aufgedreht und die ersten Rasseln wurden in den verschiedensten Farben und Formen von den Teilnehmern_innen gebastelt. Danach verschwanden plötzlich alle in den Club, um einer Musikband zu lauschen. Einige lauschten der Musik und andere bauten das nächste Instrument, ein Cajón. Hier war handwerkliches Geschick gefragt und gegenseitige Unterstützung gefragt. Natürlich wurden die neuen Instrumente auch gleich ausprobiert und so sangen und trommelten ein paar Afghanen ihr heimische Musik, was allen Beteiligten sehr gut gefiel. Am späteren Abend wurde noch schnell alles in seinen Urzustand gebracht, Tischkicker gespielt und sich miteinander unterhalten. Ein kreativer Tag ging viel zu schnell zu Ende und so hoffen alle auf ein baldiges Wiedersehen.



McTurtleCamp 2016

Die Heilsarmee



In diesem Jahr gab es für die Teilnehmer_innen des McTurtleCamps, mit dem Motto: "Goldrausch am Silbersee", etliche Beinahekatastrophen. Zuerst wurde das Filmmaterial gestohlen, dann gab es immer wieder starke Regenschauer, später war auch noch der Autoschlüssel weg, der Koch wurde krank, ein Wasserrohr platzte und es gab auch die ein oder andere kleine Verletzung. Trotzdem konnten die Camper_innen eine schöne und spaßige Woche genießen, denn manchmal ist es eben doch die Spontanität, die uns die gesuchten Abenteuer bringt. 



Sommercamp Heinersdorf

Jugendclub Heinersdorf & SV Blau-Weiß Heinersdorf

In Heinersdorf fand während der ersten Augustwoche das Sommercamp statt. Diese jährlich organisierte Freizeit ist eine Kooperation der mobilen Jugendarbeit der Stadt Fürstenwalde, der Jugendarbeit Alpha1, dem Jugendclub Heinersdorf, sowie dem SV Blau-Weiss Heinersdorf.
Auch in diesem Jahr ist wieder aufgefallen, dass die Nachfrage sehr groß ist, da die Wartelisten immer länger werden. In diesem Sommer konnten 40 Kinder, 8 Betreuer_innen und zwei Jugendleiter_innen am Sommercamp teilnehmen. Das Motto, welches anfangs nicht allen schmeckte, lautete auch 2016 wieder: "Schreibe nicht über ein soziales Netzwerk, was du demjenigen nicht auch ins Gesicht sagen würdest!" Doch was steckt dahinter? Die Kommunikationskultur der Teilnehmer_innen stellt sich zunehmend als schwierig dar, denn sie beleidigen sich, reden hauptsächlich abwertend und reflektieren ihre Aussagen kaum oder auch gar nicht. Das Camp steht daher für ein Übungsfeld der wertschätzenden Kommunikation und Selbstreflektion. In diesem Jahr konnten die Betreuer_innen  gute und alternative Wege für die Kinder und Jugendlichen aufzeigen und Erfolge erzielen. Bei dem ganzen Ernst der Lage, gab es natürlich auch jede menge Spaß und Abwechslung. Trotz der nassen Wetterlage, konnten viele neue und spannende Erfahrungen gesammelt werden und die Mehrheit war am Abreisetag sehr traurig, die alten und neuen Freunde verabschieden zu müssen. 
Alle freuen sich auf das kommende Sommercamp in Heisersdorf auf dem Sportplatz und dann hoffentlich mit dem fertig umgebauten Hygienetrakt, welcher die Arbeit aller Beteiligten enorm vereinfachen wird.