Posts

Graffiti-Projekt "Our future is colourful"

Bild
Internationaler Bund - IB Berlin-Brandenburg gGmbH Gegenseitiges Kennenlernen, Vorurteile abbauen, ein Zeichen für antirassistische und interkulturelle Dialoge setzen und gemeinsam etwas Bleibendes schaffen. Ziele, die sich der IB mit seinem Projekt "Our future is colourful" gesetzt hat. Unterstützt wurde das Projekt von Teamer_innen von Culture Interactive, zwei Sozialpädagogen_innen, sowie einem afghanischen und polnischen Sprachmittler. Das gewählte Unterthema "No Problem!" wurde künstlerisch in einem Tryptichon umgesetzt und so wurde aus einem alten, grauen Bunker, ein tolles, expressives Kunstwerk. Bemerkenswert ist, dass die 15 Jugendlichen nach kurzer Zeit so intensiv zusammenarbeiteten, sodass rasch eigene Kommunikationswege gefunden wurden und die Sprachmittler immer weiter in den Hintergrund gerieten. Wer in Frankfurt Oder vor Ort sein sollte, muss sich das entstandene Kunstwerk unbedingt mal anschauen!

Cottbus - Mein neues Zuhause

Bild
SOS Kinderdorf Lausitz Während der interkulturellen Wochen, fand im offenen Jugendtreff "KELLA" das Kreativprojekt "Cottbus - Mein neues Zuhause" statt. Es wurde sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt Cottbus und der verschiedenen Herkunftsländer kreativ auseinandergesetzt.  Das Projekt fand großen Zuspruch bei den Kindern und Jugendlichen, sodass kurze Zeit später ein weiteres Kreativprojekt ins Leben gerufen wurde. Während der Workshops fiel auf, dass viele der Themen, aller Jugendlichen, identisch sind. Oftmals dreht sich ihre Lebenswelt um ihre Familien, Freunde, Schulabschluss, Traumberuf und Freizeitgestaltung. Zu den angefertigten Kreativobjekten sollen noch Interviews  geführt werden und diese als Film zusammengeschnitten werden.

Kunstprojekt für Mädchen

Bild
SOS Kinderdorf Lausitz Kinder von Geflüchteten sind extremen Belastungen ausgesetzt. Belastungen, die durch die Flucht selbst, Fluchtgründen, Bedingungen im Gastland, Verlust des sozialen und kulturellen Umfelds, Verlust von Familie Freunde und Schule, hervorgerufen werden. Diese Kinder müssen auch oft für ihre Eltern dolmetschen und werden dadurch mit nicht altersgerechten Themen konfrontiert. Selbstverständlich haben diese Kinder Gefühle, Sorgen, Ängste und Bedürfnisse. Um diese Dinge auch ausdrücken zu können, wurde das Kunstprojekt ins Leben gerufen. Weitere Ziele des Projektes sind die Anbindung an die Einrichtung, Integration, Erwerb der deutschen Sprache, Kennenlernen der Kultur und der Austausch mit Gleichaltrigen. Während der Projektarbeiten konnte beobachtet werden, dass die Mädchen sehr bei sich waren und die Ruhe und Konzentration zur Entspannung beigetragen haben. In diesen Stunden durften die jungen Mädchen sich einfach nur mal auf sich und die eigenen Probleme konze...

Besuch im Meeresmuseum und Ozeaneum

Bild
EJF gAG Im Sommer fuhren fünf junge Männer und ihr Betreuer nach Stralsund, um das Meeresmuseum und Ozeaneum zu besuchen. Nachdem es etwas schwierig war einen Parkplatz zu finden, denn es war ja Hochsaison, mussten die Kurzurlauber erst einmal eine halbe Stunde laufen, um in Stralsund anzukommen. Angekommen, entschädigte der Blick auf das offene Wasser und Alle konnten ein wenig entspannen und ihren Gedanken freien Lauf lassen. Auf dem Weg zum Ausflugsziel, traf man ein paar andere afghanische Jungen, mit denen man kurz ausgelassen plauderte und entdeckte dann die "Gorch Forck". Natürlich wollten die Jungen alles darüber wissen und fragten ihren Betreuer über das Schiff aus. Ein paar Fotos gemacht, ging es weiter zum eigentlichen Ziel. Dort angekommen, gab es Ernüchterung, denn die Schlange am Eingang war sehr lang. Aber warum sollten die Jungen nicht auch diese Eigenschaft der Deutschen kennenlernen? Das Anstellen! NUR 40 Minuten später war es geschafft und alle Teilnehme...

Schwimmunterricht für Mädchen und junge Frauen

Bild
Kubib e.V. - Kultur und Bildung in Brandenburg Im Juli und August, aufgeteilt auf fünf Nachmittage, nutzte der Kubib e.V. die Möglichkeit und fuhr mit interessierten Mädchen und jungen Frauen an den Gamen- und Parsteinsee. Dort gaben sie den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, das Element Wasser auf eine spielerische Art kennenzulernen und somit einige Erfahrungen im Brustschwimmen machen zu können. Für den Schwimmunterricht wurden Schwimmnudeln, Schwimmgürtel und "pull bouys" gekauft, welche auch ausgiebig genutzt wurden. Gemachte schlechte Erfahrungen, der jüngeren Vergangenheit, konnten thematisiert und eine übermäßige Angst vor dem Wasser genommen werden.

Sommerferienlager - Juniorcamp

Bild
NaturFreundeJugend Brandenburg  Während der letzten Augustwoche sind 22 brandenburger Naturfreunde_innen in den Spreewald gefahren, um dort ihre Freizeit miteinander verbringen zu können. Auch in diesem Jahr konnte es die NFJ Brandenburg ermöglichen, acht geflüchtete Kinder mit in den Spreewald zu nehmen. Von Anfang an gelang es, alle Teilnehmer_innen miteinzubinden und somit eine starke Gruppendynamik herzustellen. Stolz berichten die Betreuer_innen, dass einige Kinder sich in das Wasser getraut hätten, obwohl sie gar nicht schimmen können und in den letzten Monaten teilweise sehr schlechte Erfahrungen mit Wasser gemacht haben. Die Naturfreunde_innen verlebten eine sehr abwechslungsreiche und spannende Ferienwoche und freuen sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Paddeltour auf der Oder

Bild
Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk - Kinder- und Jugendhilfe Uckermark/ Barnim Am 15. August 2016 hieß es "Ahoi" Matrosen und so nahmen sieben Geflüchtete, ein Betreuer und zwei Bootsführer an einer Paddeltour auf der Oder teil. Nachdem die Rettungswesten angelegt wurden und die Boote bestiegen werden sollten, fiel der erste auch schon ins Wasser, nahm es jedoch mit Humor. Nachdem Grillzeug und Insassen in den Booten saßen, ging die wilde Fahrt auch schon los. Natürlich wurde nicht nur gepaddelt, sondern auch viel Interessantes entdeckt und beobachtet. Die Bootsführer erklärten verschiedene Begrifflichkeiten der "Seefahrt" und gaben auch Ferngläser aus, sodass verschiedene Vogelarten kennengelernt werden konnten. Nach zweistündiger Fahrt gab es an einer kleinen Schleuse eine Mittagspause, die auch dringend nötig war. Nach dem kleinen Grillfest stieg man wieder in die Boote und machte sich, vorbei an Ästen und unter Bäume hindurch, auf den Heimweg. Zurück am A...