Dienstag, 14. November 2017

Früchtezauber

Hoch drei e.V.

Früchtezauber, so hieß eine von zahlreichen Ferienveranstaltungen des Hoch drei e.V. und der NFJ Brandenburg. Die Teilnehmenden kamen aus Deutschland und Polen und natürlich durften auch geflüchtete Mädchen und Jungen an dieser Veranstaltung teilnehmen. Während dieser Woche standen vor allem das Kennenlernen und das friedliche Zusammenleben im Vordergrund. Beim Kochen und Backen konnten die vielen Jungen und Mädchen sich kennenlernen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass die Namensgebung dieser Veranstaltung auch einen Hintergrund hat. Zum Kochen und Backen wurden selbst gesammelte Beeren und Früchte verwendet. So hatten die Teilnehmenden Gelegenheit zu lernen, eigene Produkte zu verwerten. Bei der Durchführung verschiedener erlebnispädagogischer Aktionen, wurde besonders viel Wert auf das Anwenden sozialer Fähigkeiten gelegt. Dieser Mix führte dazu, dass die jungen Heranwachsenden das Kennenlernen zuließen und letzten Endes zu einer starken und belastbaren Gruppe heranwuchsen.




Donnerstag, 9. November 2017

Glückskinder

Hoch Drei e.V. & NFJ

Im Juli veranstalteten Hoch Drei e.V. und NFJ Brandenburg ein fünftägiges Sommertreffen, wo junge Forscher_innen dem Glück auf der Spur gehen sollten. Ziel des Projektes war es, das Thema Glück als ein unmittelbares Gefühl des Menschen zu erfahren und Fragen zum Thema zu formulieren. Im Mittelpunkt standen die Wahrnehmung der eigenen wertvollen Persönlichkeit, eigene Stärken zu erkennen und zu nutzen, Selbstständigkeit zu erfahren, Neues zu entdecken und zu lernen, Neues als etwas Positives zu sehen, Vorzüge des Gemeinschaftsgefühls und Geborgenheit erfahren.
Es wurden vielfältige Workshops angeboten, darunter  Basteln, anfertigen von Collagen, Backen, Kochen, Tanzen, etc.
Noch heute sind die beiden Träger, und natürlich auch die Kinder, fasziniert, wie umfangreich "Glück" erkundet werden kann! Ein wirklich spannendes Thema, über das es sich lohnt, einmal mehr nachzudenken...

Naturerlebniscamp 2017

DGB - Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin

Im August fand das Natuerlebniscamp statt, um Natur hautnah erleben zu können, um alte und neue Freund_innen kennenzulernen, um sich demokratisch auszutauschen und um Spass zu haben. Die Teilnehmer_innen werden in verschiedene Wohngruppen aufgeteilt, die sich gemeinsam Zimmer teilen und ihren Alltag organisieren.
Morgens fanden immer die "Is-was?-Runden" statt - Das ist die Gelegenheit für Kritik und Feedback. Danach gibt es die Plenumrunde, wo sich dann Alle einbringen können.
Die Freizeitangebote reichten von Lagerfeuer bis Segelkurs, Nachtwanderung und Traktorfahrten. Neben den vielen Workshops gab es auch viele Exkusionen, um Biolandwirtschaft oder nachhaltige Tieraufzucht kennenzulernen.
Mit Fördermitteln des Förderfonds #WirsindBrandenburg, wurden die Kurse Tanz und Floßbau finanziert.
Der Workshop Tanzen hatte das Ziel, die Kinder in ihrer körperlichen Selbstwahrnehmung und Selbstachtung zu stärken. Dazu wurden zum einen viele Elemente aus dem Kinderyoga entnommen, damit die Kinder erfahren, wie es ist, auf den eigenen Körper zu hören. Zum anderen wurde die Gelegenheit genutzt, um auch über Grenzen zu sprechen. Wie nah lasse ich jemanden an mich heran?, wie kann ich NEIN sagen?, wie schütze ich mich? Für Kinder, die ja immer wieder Fremdbestimmungen ausgesetzt sind, ist es sehr wichtig, den eigenen Körper zu schützen. Ansonsten ging es natürlich auch um nonverbalen Tanzausdruck, auch um vorhandene Sprachschwierigkeiten zu überwinden.
Der Workshop Floßbau, hat gemeinsam mit den Teilnehmenden ein Floß geplant, Materialien besorgt, gebaut, das Floß getauft und eine erste Fahrt unternommen. Diese praktische Arbeit machte den Kinder und Jugendlichen Spaß, denn Selbstwirksamkeitserfahrungen sind auch in jungen Jahren sehr wichtig. Sprachbarrieren konnten durch den enormen Praxisanteil ausgeglichen werden, was eine gute Gruppendynamik zur Folge hatte. Kurz gesagt, der teamfördernde Floßbauworkshop war eine gute Idee und soll auch im nächsten Jahr erneut angeboten werden.

Das Naturerlebniscamp erfreut sich großer Beliebtheit und tatsächlich gibt es jetzt schon Anmeldungen für das kommende Camp. Eine runde Sache, auf die sich alle Beteiligten jetzt schon freuen!
 
 

Jugendkunstsommer 2017

Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin

Der Jugendkunstsommer ist ein Projekt, welches mittlerweile seit 13 Jahren Jugendliche aus Deutschland, Polen und Tschechien zusammenbringt. Seit zwei Jahren sind auch Geflüchtete aus Ostprignitz Ruppin, Brandenburg und Berlin zu Gast.
Der Jugendkunstsommer besteht aus künstlerischen Workshops, bei denen die Jugendlichen gemeinsam ein Thema kreativ bearbeiten - dieses Jahre war es das Thema "Mensch!?". Am Ende des Projekts stellen die Jugendlichen ihre Ergebnisse am letzten Abend in einer Präsentation vor.
Dank des Förderfonds #WirsindBrandenburg, konnten der Skulpturen- und der Theaterworkshop finanziert und umgesetzt werden. Entstanden sind Skulpturen, die noch bis heute und auch zukünftig das Gelände in Flecken Zechlin schmücken und ein Theaterstück, welches Identität und Heimat thematisierte und alle Zuschauenden mitriss, um diese Fragen für sich beantworten zu können.

Mittwoch, 8. November 2017

Teen- und Junior-Feriencamp

NFJ Brandenburg


Im August fanden in Waren an der Müritz das Teencamp und das Juniorcamp der NFJ Brandenburg statt, wo auch fünf junge, dem Verband gut bekannte, Geflüchtete teilnahmen. Am Bahnhof angekommen, lieh sich die Reisegruppe Fahrräder, um gemeinsam zur nahe gelegenen Unterkunft zu radeln. Man ging davon aus, dass sich die Gruppe gut verstehen wird aber leider taten sich die fünf Geflüchteten dieses Mal schwerer und somit waren einige Gespräche und Sitzungen nötig, um Probleme zu thematisieren und zu lösen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten funktionierte das Zusammenleben beim gemeinsamen Spielen, Kochen, Abwaschen, Baden etc. als Gruppe viel besser. Ein Highlight war die von den Teamer_innen organisierte Stadtrallye, in der die Jugendlichen in „gemischten“ Gruppen die Stadt erkundeten und unterwegs kleine Aufgaben lösten. Hier mussten sie jeweils als Team zusammen arbeiten. Diese Rallye trug daher nochmal zu einem besseren Verständnis untereinander bei. Auch eine Kanutour, eine ganztägige Radtour mit einer Turmbesteigung und toller Aussicht über die landschaftlich schöne Gegend und unser allabendliches Zusammensitzen am Lagerfeuer trugen dazu bei, als Gruppe zusammenzuwachsen. Auf dem Rückweg reflektierte man gemeinsam die Woche, erklärte auch nochmal die Handlungen bzw. Reaktionen einzelner Teamer_innen mit denen es besonders starke Reibungen gegeben hatte. Das schönste Feedback war dann als einer der Jungen kurz vor dem Aussteigen sagte: „Ach eigentlich war die Woche doch ganz toll!“

Mittwoch, 1. November 2017

Ein toller Tag im Kletterpark - Ein persönlicher Erlebnisbericht

Diakonisches Werk Lübben

Am 14.08.2017 war ich mit Mitarbeitern der Diakonie und 15 Jugendlichen im Kletterwald in Lübben. Zuerst sind wir mit einem Kahn gefahren und konnten die Natur anschauen. Dann sind wir zum Kletterwald gelaufen.


Wir haben alle den Probeparcours geschafft und durften nun auf die Stationen.
Die ersten Stationen waren einfach, dann wurde es schwieriger und höher.
An manchen Stationen haben wir uns geholfen, wenn es schwer wurde. Manchmal hatte ich auch etwas Angst, aber wir haben doch alles geschafft.
Es war sehr aufregend und abenteuerlich.
Nach dem Kletterwald sind wir zur Diakonie zurückgelaufen und haben Pizza gegessen.
Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß.
Vielen Dank an die Mitarbeiter der Diakonie.

Liebe Grüße, Eure Sirina.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

4-Tage-Schachcamp in Heinersdorf

Sportverein Blau Weiß Heinersdorf e.V. 1900

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Schachcamp statt, das dieses Mal jedoch nur vier Tage durchgeführt wurde. Der Sportverein ermöglichte fünf Geflüchteten die Möglichkeit, an dieser Freizeit teilzunehmen und beantragte erfolgreich Fördermittel aus dem Initiativfonds #WirsindBrandenburg des Landesjugendring Brandenburg e.V. Diese Kinder hatten dadurch Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und nahmen das auch dankend an. Sie sind zwar nicht die größten Schachfans aber im Nachhinein froh darüber, etwas Neues gelernt zu haben. Am interessantesten fanden sie die vielen verschiedenen Aktivitäten zwischen den Partien und noch heute berichten sie ganz aufgeregt vom Zelten und den Lagerfeuerrunden. Auf ein Wiedersehen freuen sich jetzt schon  Alle!


Ferienwerkstatt: "Ich will was von der Welt!"

Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

An der Ferienkreativwerkstatt „Ich will was von der Welt“, haben 36 Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren teilgenommen, darunter 21 Jungen und 15 Mädchen, die von insgesamt 5 Teamer_innen der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein betreut wurden. An dieser Maßnahme haben 17 Jugendliche mit Fluchterfahrung teilgenommen, 3 davon aus Brandenburg. Unterschiedliche Hintergründe der Teilnehmenden stellte die Herausforderung dar, die Teilnehmenden zu einer Gesamtgruppe zusammenzuführe. Dies ist mittels erlebnispädagogischer und anderer teambildender Aktivitäten gelungen und es entwickelte sich sehr schnell ein starkes Gruppen- und Dazugehörigkeitsgefühl.

Ziel der Ferienkreativwerkstatt „Ich will was von der Welt“ war es, die Jugendlichen zum Erkennen und Eintreten für ihre Interessen zu befähigen und so einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe zu leisten. Es ging darum, während der Woche partizipative und demokratische Entscheidungsfindungen zu (er)leben und diese auf den Alltag der Jugendlichen zu beziehen. Alle Teilnehmenden sollten die Möglichkeiten erhalten, ihre Fähigkeiten und Wünsche einbringen zu können, und gleichzeitig lernen, auf die Wünsche der anderen Teilnehmenden und deren Fähigkeiten Rücksicht zu nehmen.

Diesen gruppenbildenden Einheiten schlossen sich Workshops zum Thema „Vielfalt“ und „wie ich selber aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung werden kann“ an. Hier waren eigene Erfahrungen Ausgangspunkt der Auseinandersetzung mit dem Thema und es stand insbesondere der Austausch zwischen den Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung im Vordergrund. Es gab unter den Teilnehmenden ein großes Interesse an den jeweiligen Lebensgeschichten und Lebensrealitäten der Anderen. Ergebnisse dieser Workshops flossen dann in den Medienwerkstätten ein, wo die Jugendlichen Gelegenheit erhielten und mit Hilfe unterschiedlicher Medien (Video, Foto, Tanz und kreatives Schreiben), kleine aber sehr anschauliche Produkte erstellten.

Finanzierung von Freizeiten für das Jahr 2017

Pfadfinder im Mühlenbecker Land e.V.

Durch die finanziellen Mittel aus dem Förderfonds #WirsindBrandenburg, haben es die Pfadfinder einem 17-jährigen ermöglicht, an drei verschiedenen Freizeiten teilzunehmen. Während dieser Freizeiten hat er die Möglichkeit, neu gefundene Freundschaften weiter zu vertiefen und ist stolz darauf, über seine neuen Erlebnisse berichten zu können!





Dienstag, 27. Juni 2017

Ich bin Ich

NFJ Brandenburg, MädchenZukunftswerkstatt Teltow, Hoch Drei e.V.


Vom 19.04. bis zum 21.04 fand, in Kooperation mit der MädchenZukunftsWerkstatt Teltow (Träger Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg), dem Verein Hoch³ und der NFJ Brandenburg, eine Freizeit für Kinder zwischen 9 und 12 Jahren zum Thema Kinderrechte: „Was brauche ich um glücklich zu sein?“, statt. Untergebracht war die Gruppe in Potsdam, in den Räumlichkeiten des Vereins Hoch³. Mit Hilfe verschiedener Methoden, entstand ein abwechslungsreiches themenentsprechendes Programm. Zusätzlich wurden ein Wendo-Workshop für die Mädchen, ein Selbstbehauptungsworkshop für die Jungen, sowie eine Geocachingtour auf der Freundschaftsinsel durchgeführt. Die Teilnehmer*innen haben das Programm sehr gut angenommen, hatten viel Spaß und haben viel gelernt. Insgesamt hat die Gruppe eine sehr intensive Zeit erlebt in der genug Raum vorhanden war, um sich auszuprobieren, sich selber in seinem Körper und mit den Anderen zu erfahren. Besonders hervorzuheben ist hier, dass bei den Mädchen und Jungen der Gedanke entstand, dass man ja „allen über die Kinderrechte“ erzählen müsse, damit sie auch überall eingehalten werden.


Improtheater

NFJ Brandenburg

„Nochmal!“ - das war wohl das Wort, welches die Kinder des Improtheaterworkshops am meisten riefen, egal ob Schwänzchen-Hasche, Ninja-Destruction oder Steh-Geh. Und wenn einige das Spiel am Anfang nicht mitspielen wollten, dann genügte eine neue deutliche Erklärung und schon waren sie voller Eifer dabei: Sie hatten also die Anleitung einfach nicht verstanden. Die eigendlichen Improtheaterübungen gestalteten sich da schon schwieriger. Es ist ja auch gar nicht so einfach, spontan in einem vorgegebenen Kontext Deutsch zu sprechen, gleichzeitig an die Pantomine zu denken und dann noch beim Klatschen still zu halten. Vor allem, wenn man nicht weiß, was z.B. ein Klempner ist. Zum Glück wissen die Kinder: fragen ist erlaubt. Und notfalls wird die Spielsituation eben geändert. Schule, zum Arzt gehen, einkaufen – dies alles sind bekannte Situationen, die sich spontan schauspielern lassen. Und wenn ein Teamer mitspielte und Impulse gab, funktionierte das Schauspielern auch sehr gut. Eine Übung machte allen Kindern besonders viel Freude: der Gefühlsspiegel. Hierbei steht eine Person allen anderen gegenüber und sagt einfach nur „Ja“ und „Nein“ und die anderen ahmen Gestik, Mimik und Tonfall nach. Es ist schon erstaunlich auf wie viele Arten und Weisen man diese beiden Worte sagen kann. Nach eineinhalb Tagen Action konnten dann die quirligen Kinder tatsächlich ein fast einstündiges Programm zeigen. Insgesamt war es ein gelungenes Wochenende, dass auch den Teamern und den Theaterpädagogen der Bühne 8 aus Cottbus viel Spaß bereitete.



Sonntag, 5. Februar 2017

Interkulturelles Zirkusprojekt

Kindervereinigung Hohen Neuendorf e.V.

Körperkraft, Geschick, Raumgefühl und Durchhaltevermögen wurden während des interkulturellen Zirkusprojektes trainiert und gefestigt. Dieses Projekt konnte, Dank einfacher und unkomplizierter Kooperationsabsprachen, spontan und einfach umgesetzt werden. Während der vielen Gruppenstunden wurden natürlich auch Teamgeist, gegenseitiges Vertrauen und Empathie geschult. Das Vorhaben ist in vielerlei Hinsicht ein gelungenes Projekt, denn im Erleben von Selbstwirksamkeit, in Anbetracht von Erfolgen, wurde das eigene Selbstbewusstsein gestärkt und Veränderungs- und Entwicklungsprozesse angestoßen. Alle sind nun glücklich, dass das Projekt weitergefördert wird und somit weiter an der Bindung zu den Teilnehmenden gearbeitet werden kann.

Rot-Kreuz-Kurs - Erste Hilfe für arabisch sprechende Geflüchtete

Deutsches Rotes Kreuz Fürstenwalde & Diakonisches Werk Oderland Spree e.V.

Und plötzlich war er da! Der Bedarf eines Erste-Hilfekurses für Geflüchtete. Dieser Kurs wurde erstmals an einem Oktoberwochenende, in den Räumen des DRK in Fürstenwalde, durchgeführt. Die acht Teilnehmer_innen, im Alter von 19 bis 26 Jahren, lernten mit Unterstützung einer Sprachmittlerin, wie sie sich in Notfallsituationen verhalten müssen. Alle Teilnehmenden erhielten am zweiten Seminartag ihr Zertifikat, das auch als Grundlage für den Erwerb eines Führerscheins gilt und sie dazu berechtigt, in Betrieben als Ersthelfer zu fungieren. Das wird mit Sicherheit nicht der letzte Kurs für Geflüchtete gewesen sein und für die stressfreie Organisation ist dem DRK Fürstenwalde zu danken.

Herbstdedektive im Waldhaus Blankenfelde

Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V.

Im Natursportpark veranstaltete das "Waldhaus Blankenfelde" ein Herbstcamp für Dedektivfans. Zunächst erkundete man die Umgebung und den Sportpark. Danach trafen sich alle Teilnehmer_innen, um ihren eigenen Dedektivausweise anzufertigen.
 Natürlich hat man sich auch mit verschiedenen Geheimschriften, schwierigen Knoten und Kodiermöglichkeiten auseinandergesetzt, um später den Mordfall eines Wildschweines aufklären zu können, welcher am Ende auch gelöst werden konnte. Während des Camps ist eine starke Truppe zusammengewachsen und es konnten somit viele schwierige Hindernisse überwunden , verschlüsselte Botschaften entziffert und unsichtbare Schriften sichtbar gemacht werden. Am Lagerfeuer wurde die verdiente Bratwurst gegart und sich über die zahlreichen Ereignisse des Camps ausgetauscht. Ein rundum erfolgreiches Wochenende ging dann leider viel zu schnell zu Ende!


Taktgefühl kann man lernen

Diakonisches Werk Oderland - Spree e.V.

Von Oktober bis Dezember trafen sich Jugendliche der Clearingstelle Seelow, um sich mit Rhythmik und Perkussionsinstrumenten vertraut zu machen. Ziel war es, Musik und Tanz zusammenzuführen, um ein aufführungsreifes Ergebnis zu präsentieren. Da die Teilnehmenden kaum Erfahrungen mit den Instrumenten hatten, konnte leider keine Aufführung stattfinden. So fing man am absoluten Anfang an und beschäftigte sich mit der Einführung in rhythmische Grundlagen und dem Bewusstsein für Takte. Zwölf Sitzungen später, existiert nun eine Musikgruppe, die sich verschiedener musikalischer Grundkenntnisse angenommen hat und zukünftig darauf aufbauen will, um in ein paar Monaten erfolgreich auftreten zu können. 

Fitness und Bewegung durch moderne Tänze

Diakonisches Werk Oderland - Spree e.V.

Das diakonische Werk Oderland - Spree e.V. mobilisierte zwei Fitness-/ Tanzgruppen für zwei verschiedene Altersgruppen. Da die 17 bis 26-jährigen Heranwachsenden kein ernsthaftes Interesse zeigten, hat man sich dazu entschlossen, die jüngeren Tänzer_innen zu fördern und sie insgesamt 1,5 Stunden tanzen zu lassen. Ein großes Interesse konnte schnell festgestellt werden aber es fiel auf, dass es den Kursteilnehmer/n_innen Schwierigkeiten bereitete, sich zu organisieren, um den Kurs selbstständig aufzusuchen. Nach ein paar Belehrungen und Wochen haben sich jedoch Alle an die Routine gewöhnt, so dass man sich darauf verlassen konnte, dass alle Teilnehmenden regelmäßig und pünktlich zum Training erschienen. Am Ende entstand eine wunderbare Choreografie zu Justin Timberlakes Lied "Dance" und letztendlich hat sich das Engagement und die Motivation aller Beteiligten gelohnt.


Donnerstag, 26. Januar 2017

MädchenMobil - für Stärke und Präsenz von Mädchen

Windpferd e.V. 

Der wittstocker Verein, der sich hauptsächlich um die Stärkung der psychosozialen Gesundheit kümmert, hat ein Projekt durchgeführt, dass Mädchen in den Vordergrund stellte und den Kontakt zwischen einheimischen und geflüchteten Mädchen vereinfachen und unterstützen sollte. Verschiedene Aktionen, wie Malen, Jugendclubarbeit und Reiten, sollten die Mädchen zusammenführen. Nur sehr beschwerlich ist das Projekt angelaufen, einige Projekte mussten abgesagt werden. Leider ist es nicht gelungen, dass man einheimische und geflüchtete Kinder miteinander in einen intensiveren Kontakt brachte. Nun liegt es an Windpferd e.V. und den Mitarbeiter/n_innen oder Ehrenamtler_innen der verschiedenen Unterkünfte zu prüfen, welche Strategien verändert werden müssen, um zukünftig das Ziel des Zusammenbringens zu erreichen. Alle sind fest davon überzeugt, dass sie ihr Ziel noch erreichen werden. Trotzdem kann sich der Verein über positive Resonanz verschiedener Aktionen freuen und positiv in die Zukunft blicken.



Mittwoch, 25. Januar 2017

Kinderkino im Übergangswohnheim in Brück

Cinema for Refugees e.V. 

Am 02. Juli reiste der in 2015 gegründete noch junge Verein "Cinema for Refugees e.V." nach Brück, ein kleiner Ort in Brandenburg, um dort das mobile Kino aufzubauen. Ca. 400 Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien erwarteten das Team von Cinema for Refugees. Viele Hände, schnelles Ende! Unter diesem Motto baute sich das Kino, trotz Wind und Regen, wie von selbst auf. Viele Augen warteten gespannt auf die Vorführungen und das, obwohl an diesem Abend das WM-Spiel Deutschland gegen Italien stattfand. Um die Regengüsse abzuwarten und die Teilnehmer_innen einzustimmen, zeigte man zwei verschiedene Filme vom Papierkino. Leider hörte es auch nicht später auf zu regnen aber letztendlich hat das niemanden gestört und so genossen Alle die abwechslungsreiche Abendgestaltung, die Dank des Vereines und der freiwilligen Mitglieder, umgesetzt werden konnte. Noch heute schwärmen die Ehrenamtler_innen über die offene und freundliche Begegnung mit den Bewohner/n_innen des Übergangswohnheimes in Brück.

> Vorbeischauen lohnt sich!<            www.cinemaforrefugees.org

ANKOMMEN-WIRTSCHAFTEN-TEILHABEN

Hoch drei e.V.

"Ankommen - Wirtschaften - Teilhaben" ist ein Seminar über ökonomische und politische Bildung für geflüchtete Menschen. Selbstverständlich nehmen an solch einem Seminar auch Eltern teil, so dass sie die Kinder zur Veranstaltung mitnehmen müssten, gäbe es keine Kinderbetreuung. Um die Eltern, Tanten, Onkel, Geschwister, etc. während des Kurses zu entlasten, wurde eine Kinderbetreuung eingerichtet. Die Kinder haben die Kamera für sich entdeckt und von sämtlichen Dingen Fotos gemacht aber natürlich wurden auch die umliegenden Spielplätze begutachtet und ausprobiert. Im Vorfeld geäußerte Bedenken trafen nicht ein und somit konnten alle gut und flüssig miteinander Kommunizieren, trotz der hohen Altersspanne viel gelacht und verschiedene Interessen bedient werden.
Auf der Homepage des Vereins kann nachgelesen werden, was im Seminar abgelaufen ist und auch ein paar Schnappschüsse der Kinderfotografen können begutachtet werden: www.hochdrei.org.



RÜCKENWIND

Hoch drei e.V.

Eine Sommerferienwoche mit dem Fahrrad verbringen - geht das denn überhaupt? Besteht ein Interesse dafür? Eindeutig! Das beweist die Ferienwoche "RÜCKENWIND". Geflüchtete, einheimische und polnische Kinder konnten sich zu diesem Ferienhighlight anmelden. Das Fahrrad stand in jeglicher Hinsicht im Mittelpunkt. Durch den ausgewählten Gegenstand wurde handwerkliches Geschick, Orientierung in der Natur, Kennenlernen und Eintauchen in eine andere Sprache, Erleben, dass es mit dem Rad keine Bewegungseinschränkung gibt und die Wichtigkeit von Regeln, geschult. Hoch Drei e.V. hat zur gelingenden Umsetzung auf eine Kooperation mit Rückenwind - Fahrräder für Geflüchtete (aus Kreuzberg) gesetzt. Denn ein weiteres zu erreichendes Ziel war es, dass alle nicht-Fahrradbesitzer_innen am Ende der Woche zu Fahrradbesitzer_innen werden. Erfreulicher Weise wurde dieses Ziel erreicht. Selbstverständlich war es den Betreuer/n_innen auch wichtig, dass die Kinder zukünftig in der Lage sein werden, kleinere Reparaturen selbstständig durchführen zu können, auch die Mädchen. In Deutschland ist es heutzutage "normal", dass Frauen in "typischen Männerjobs" arbeiten und umgekehrt. Das ist in Polen und anderen Ländern leider noch nicht sehr üblich. Deshalb war es den Veranstalter/n_innen auch wichtig, dass hauptsächlich Frauen mit ausgeprägtem technischen Verständnis, die Workshops leiteten. Auf diese Art und Weise konnten die vielen anwesenden Mädchen ganz nebenbei sehen, dass auch Frauen in der Lage sind, Dinge zu reparieren und nicht immer auf (fremde) Hilfe angewiesen sein müssen. Kurzum, diese Ferienwoche stellte für alle Beteiligten einen vollen Erfolg dar.





Kamera läuft!

Hoch drei e.V.

Einheimische, polnische Kinder und Kinder aus Notunterkünften haben an dem Filmprojekt "Kamera läuft!" teilgenommen. Die Teilnehmer_innen kannten sich vorher nicht, was das Projekt natürlich sehr spannend machte. Nach ein paar Kennlernspielen und WarmUp´s, entstand eine gute Gruppendynamik und niemand musste sich für seine Aktionen schämen. Die Kinder waren bei den einzelnen Prozessen der Filmproduktion dabei und wurden natürlich auch aktiv miteinbezogen. Schnell fanden die Teilnehmenden heraus, wo ihre Position beim Filmdreh ist. Keines der Kinder hatte vorher Erfahrungen vor oder auch hinter der Kamera. Natürlich wurde während des Projektes nicht nur die Medienkompetenz geschult, sondern auch die, heutzutage unabdingbare, interkulturelle Kompetenz. Das Projekt setzte ganz nebenbei das Kennenlernen, die Integration und die Förderung der Kreativität in den Fokus der Veranstaltung.



Let´s Try

Hoch drei e.V.

Das Begegnungsprojekt "Let´s Try" wurde von einheimischen, polnischen und geflüchteten Mädchen und jungen Frauen besucht und hatte zum Ziel, dass während der Begegnung vor allem "jungentypische" Hobbys/ Tätigkeiten ausprobiert werden. Dabei sollte ein Bewusstsein für die eigenen Stärke und die Wahrnehmung des Selbstwertgefühls gesteigert werden. Nachdem man sich kennengelernt hatte, kleine Sprachanimationsübungen für die nonverbale Kommunikation und alle Beteiligten durch WarmUp´s aufgelockert wurden, konnten die verschiedenen Workshops auch schon starten. Angeboten wurden: Hip-Hop, Breakdance, Skateboard und Graffiti. In den täglichen Abendrunden wurde das Erlebte besprochen und ausgewertet. Während der Veranstaltungen haben die Mädchen immer wieder Teamgeist bewiesen, gemeinsame Interessen entdeckt und neue Freundschaften geschlossen. Besonders gut hat es den Teilnehmerinnen gefallen, dass sie unter sich waren und sich somit viel mehr getraut haben.


Das Beratungsprogramm

Hoch drei e.V.

Viele Vereine, Organisationen und andere Institutionen bieten zahlreiche Freizeitangebote, auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche, an. Erfahrungswerte zeigen, dass die Eltern der geflüchteten Kinder, vor allem die Töchter, auch aufgrund von mangelnden Vertrauen und Verständnis, oftmals nicht teilnehmen lassen. Dementsprechend muss es eine Stelle geben, die bei bürokratischen Fragen hilft, zwischen Elternhaus, Schule und Freizeitverein vermittelt und alle Personen über Angebot oder Nachfrage informiert. So etwas ist für Vereine, Schulen, Eltern und Kinder natürlich eine enorm große Hilfe und selbstverständlich eine Unterstützung für alle Beteiligten. Diese Beratungsleistung wird in den verschiedensten Einrichtungen ein Mal pro Woche angeboten und hat dazu geführt, dass die Beraterin als kompetent und unabdingbar gilt. Die Wichtigkeit einer solchen Person wird hoffentlich nicht unterschätzt und somit auch in 2017 finanziell unterstützt.


KLICK! KLICK! Deutsch-polnische Fotowerkstatt für Kinder

Hoch drei e.V.



Der Verein "Hoch drei e.V." hat ein Fotoprojekt ins Leben gerufen, bei der die Kinder die Möglichkeit hatten, sich kennenzulernen, neue Freund_e_innen zu gewinnen und kleine Einblicke in die Welt der Fotografie zu bekommen. Damit die Kinder am Fotografieren noch mehr Spaß bekamen, wurden die wichtigsten Grundkenntnisse besprochen und somit das nötige Wissen zum Thema "Digitalkamera" abwechslungsreich vermittelt. Hunderte    
verschiedene Motive wurden bei den zahlreichen Ausflügen gefunden und für die Ewigkeit festgehalten. Die ausgedruckten Bilder wurden während einer Ausstellung präsentiert. Bei einer abschließenden Auswertungsrunde konnten die Kinder ihr Meinung zum Projekt äußern und dabei stellte sich heraus, dass den Kindern vor allem die Erstellung von Stop-Motion-Filmen besonders große Freude bereitete.
Im Vorfeld entstandene Befürchtungen, dass das Projekt nur schlecht angenommen wird und sich die Beteiligung in Grenzen halten würde, haben sich nicht bestätigt. Schlussendlich kann man von einem erfolgreichen Projekt sprechen, dass den Kindern Freude bereitete und das Interesse für ein neues Hobby weckte.

Projektfahrt ins Tropical Island

Kinder- und Jugendhilfeverbund Berlin-Brandenburg Nord - KJSH

In der Jugendwohngemeinschaft des KJSH in Falkensee, wohnen zur Zeit sechs junge geflüchtete Männer. Drei aus Afghanistan und drei aus Syrien stammend. Für den 28. Dezember war ein gemeinsamer Ausflug in das Tropical Island geplant. Leider entwickeln sich die Dinge manchmal anders, als erwartet und gewollt. Da die politische Entwicklung beider Länder zu diesem Zeitpunkt stark schwankte, wurde die Unsicherheit bei den Geflüchteten immer größer. Eigentlich haben die jungen Männer Kontakt zu ihren in der Heimat lebenden Familien. Aufgrund von Unruhen und anderen Gegebenheiten, konnten sie kaum, oder gar nicht, mit ihren lieben Daheim in Kontakt treten, was die Jugendlichen oftmals das Schlimmste befürchten ließ. Der kulturelle Konflikt schwillte so weit an, dass eine klare Trennung der beiden Gruppen hergestellt werden musste und an einem gemeinsamen Ausflug nicht mehr zu denken war. So reiste eine Gruppe mit ihre_m_r Betreuer_in an den Strand des Tropical Island und die andere Gruppe zum Sightseeing und Bowlen nach Berlin.
Optimal ist eine solche Voraussetzung natürlich nicht aber die Ausflüge brachten den jungen Männern ein wenig Ruhe und Entspannung und so konnten die alltäglichen Probleme für einen kleinen Moment vergessen werden. An einer Herstellung zum guten Miteinander unter den Jugendlichen sind die falkenseeer Betreuer_innen am Ball, um eine vernünftige Gruppendynamik wieder zu erreichen. Die Gruppenleiter wünschen sich jedoch, dass die Jugendlichen etwas mehr Kontakt mit einheimischen Jugendlichen hätten und suchen auch auf diesem Wege einen Partnerverband der Lust hätte, mit dem KJSH Falkensee zusammenzuarbeiten.


Donnerstag, 19. Januar 2017

EINWORT an der Neuseddiner Grundschule

www.einwort.org

Fotorechte liegen bei EINWORT.ORG
An der Neuseddiner Grundschule veranstaltete die Initiative Einwort zwei Workshoptage, um Worte, Bilder oder Dinge zu verfilmen. Nachdem alles verfilmt wurde, haben sich natürlich alle Teilnehmenden zur "Kinopremiere" getroffen und nicht schlecht gestaunt über das, was die Kinder mühevoll erarbeitet haben. Das "Videowörterbuch Einwort" kann man bei Youtube, Facebook und unter www.einwort.org sehen!

Salutogenese an der Ostsee

Stiftung SPI - Neues Zuhause

Das Konzept der Salutogenese richtet den Blick auf die Ressourcen, über die Menschen verfügen und die ihnen dabei helfen, mit belastenden Lebensereignissen fertig zu werden und gesund zu bleiben. Das ist für die aktuelle seelische Not vieler Geflüchteter eine wesentliche Bewältigungsstrategie, die die Stiftung SPI mit der Fahrt an die Ostsee unterstützt hat. So gaben sie den Teilnehmenden die Möglichkeit, einen Teil des Selbsthilfepotentials der Jugendlichen zu aktivieren. Außerdem konnten sie die Selbstständigkeit der jungen Leute unterstützen. Eines ist klar, diese Reise war für die jungen Heranwachsenden nötig und eine große Hilfe für die verletzten Seelen.



Sprünge in der PLATTE

Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V.



Während der letzten Augustwoche, hat Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. und die Interessengemeinschaft "Potsdam in Bewegung Community", in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren der Potsdamer Bewegungskultur, Kinder und Jugendliche eingeladen, die "Platte" mit den reichhaltigen Möglichkeiten der sportlichen Betätigung zu entdecken. So wurden folgende Workshops angeboten: Parkour, Breakdance, Zirkusakrobatik, Capoeira und Slackline. Die einzelnen Disziplinen verteilten sich über die gesamte Fläche und versetzte den Ort in Schwung und Heiterkeit. Ganz nebenbei wurden die sozialen Kompetenzen gestärkt und es entstanden viele neue Freundschaften.


Stressfrei! in Heinersdorf

Kirchenkreis Barnim - Evangelische Jugendarbeit

Gemeinsam mit 22 Kindern und Jugendlichen, im Alter von 9 bis 16 Jahren, verbrachte das Leitungsteam der evangelischen Jugendarbeit Barnim eine anregende und stressfreie Ferienfreizeit in Heinersdorf. Viele bekannte aber auch neue Gesichter haben am Camp teilgenommen, unter ihnen auch elf Heranwachsende aus verschiedenen Übergangswohnheimen. Zwei der anwesenden Teamer halfen beim Übersetzen, so dass die Sprachenvielfalt der Gruppe fast unproblematisch war. Nach dem Kennenlernen unter der Teilnahme am üppigen Workshopangebot, wuchs die Gruppe sehr schnell zusammen und es herrschte eine angenehme und positive Gruppendynamik. Natürlich gab es auch hin under wieder mal kleinere Konflikte. Diese konnten aber zeitnah in "Feelingrunden" thematisiert und geklärt werden. Auf Gipsarbeiten, Schatzsuchen, Baden gehen, Fußball spielen, Discoabende und Lagerfeuerstunden in 2017, freuen sich schon jetzt alle Teilnehmenden.


Sag mal Affe, Bär, Chamäleon...

Kunstschule Potsdam e.V.

Das Projekt "Sag mal Affe, Bär, Chamäleon..." wurde mit einheimischen und geflüchteten Kindern aus Potsdam, in der Kunstschule der Landeshauptstadt, durchgeführt. Viele verschiedene Materialien standen den zwei Gruppen zur Verfügung. Aus diesen bunten Utensilien, galt es Buchstaben und Figruen zu basteln, um so einen Legetrickfilm zur Alphabetisierung enstehen zu lassen. Die teilnehmenden Kinder hatten bei der Umsetzung der Aufgabe großen Spaß und die Sprachbarrieren rückten während des Projektes immer weiter in den Hintergrund. Rasch lernten die Teilnehmenden auch Begriffe der jeweils anderen Sprache und das mit Eifrigkeit. Das Endprodukt, der Legetrickfilm, kann sich wirklich sehen lassen!





Begegnungsfest als Brücke für gute Nachbarschaft

Gemeinschaftsunterkunft des ASB Lüdersdorf


 Die Bewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft in Lüdersdorf haben am 14. August zu einem Begegnungsfest, als Brücke für gute Nachbarschaft, eingeladen. Viele einheimische Familien, Geflüchtete aus anderen Unterkünften, Interessierte, Ehrenamtler_innen und viele Mitarbeiter des ASB sind der Einladung gefolgt. Die Ausstatter_innen des Festes haben so viele internationale Köstlichkeiten zubereitet, dass Gefahr drohte, dass die Tische unter der enormen Last zusammenbrechen. Alle Gäste haben einen wunderschönen und friedlichen Sommertag gehabt und nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen.





Mittwoch, 18. Januar 2017

Leben in Deutschland

Diakonisches Werk Oderland-Spree e.V.

Neue Umgebung, neue Gewohn- und Gepflogenheiten. Aber woher soll man diese neuen Standards schon kennen, wenn einem niemand etwas darüber erzählt? Dieser Umstand ist den Sozialarbeitern_innen aufgefallen und so fragten sie ihre Schützlinge, was sie gern wissen würden. Letztendlich wollten die jungen Männer etwas über Körperhygiene, Wie lese ich Fahrpläne, Besuch im Schwimmbad und wie funktioniert Mülltrennung in Deutschland wissen. Auf diese Wünsche wurde natürlich eingegangen und somit ein Aufgebot an Wissensvermittlung aufgefahren. Intensiv beschäftigte man sich mit den Standards der Deutschen und es gelang den Geflüchteten sich immer besser in die neue Kultur einzufühlen. Diese fünf Tage werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben und haben den Weg in die neue Kultur wenigstens um ein Minimum vereinfacht.

Bunt macht gesund

Förderverein der Corona-Schröter-Grundschule Guben

Der traditionelle Gesundheitstag der Corona-Schröter-Grundschule, unter dem Motto "Bunt macht gesund!", fand am 14. Oktober statt. An diesem Freitag herrschte ein buntes Treiben im Schulhaus. Vielfältige Projekte zum Thema Gesundheit bereiteten den Kindern viel Freude.
In der Aula motivierte eine Zumba-Trainerin zum Mitmachen, denn Musik und Tanz verbindet Kinder aller Nationen. Andere trainierten im benachbarten Fitnessstudio mit einem Kickbocxtrainer und wieder andere Schüler_innen machten mit der Sozialarbeiterin neue Erfahrungen auf einem liebevoll angelegten Barfußpfad. Ein weiteres Highlight war die Apothekerin, die viele verschiedene bekannte und fremde Kräuter mitbrachte und die Kinder daran riechen und diese auch probieren ließ. Weitere Geschmacksproben konnten am Obst- und Gemüsebasar eingenommen werden. Kunstvoll angerichtet wurde nicht nur der Obst- und Gemüsestand, sondern auch die selbst gestalteten und geknüpften Armbänder, die sich jedes Kind im Laufe des Vormittages anfertigte. Der Projekttag hat allen Kindern die Möglichkeit geboten, sich von verschiedenen Seiten kennenzulernen, gemeinsame Erfahrungen zu machen und gemeinsam Spaß zu haben. Eine bunte Fotocollage erinnert nun im Schulflur an diesen schönen Tag.



Ausflug in die Hauptstadt

ASB Voßberg

Elf Jugendliche und drei Erwachsene machten sich Mitte Oktober auf den Weg in unsere wunderschöne Hauptstadt, um das Naturkundemuseum und SeaLife zu besuchen. Natürlich besuchte man nicht einfach nur die Attraktionen, sondern es galt Aufgabenkarten abzuarbeiten. Das machte den Ausflug selbstverständlich noch spannender. Auch der Spaziergang unter den Linden wurde sehr genossen und es wurde sich den ganzen Tag über kennengelernt und ausgetauscht. Um den wundervollen Ausflug noch lange in Erinnerung behalten zu können, wurde ein Gruppenfoto veranlasst und jede/m_r Teilnehmer_in als Geschenk übergeben.


Mittwoch, 11. Januar 2017

Bundestreffen Naturfreundejugend "Vielfalt, statt einfalt!"

Naturfreundejugend Brandenburg

Anlässlich des 90-jährigen Jubiläum der Naturfreundejugend Deutschland, kamen etwa 180 Naturfreunde_innen in Michelstadt im Odenwald zusammen. "Vielfalt, statt Einfalt!: 90 Jahre jung.bunt.aktiv." bot zahlreiche Workshopangebote, Diskussionsrunden, sowie Raum und Zeit für gemeinsamen Spaß. Die Brandenburger konnten 20 Teilnehmer_innen, darunter 5 Geflüchtete, mit zu diesem Ereignis nehmen. Das Massenkennenlernen startete schon am Bahnhof in Berlin und so verging die Reisezeit wie im Fluge. Am ersten Campabend gab es eine noch größere Kennlernrunde in der wir erstmals bemerkten, dass wir so ziemlich die Einzigen waren, die junge Geflüchtete dabei hatten. Immer wieder wurden wir gefragt, wie man so etwas ermöglichen kann und wie man die Geflüchteten am besten ansprechen kann. Es gab also viele gute Situationen, um in den gemeinsamen Dialog zu treten.
Nach zwei Tagen umfangreiches Programm, traten wir die Heimreise an. Die Heimfahrt wurde genauso zum Austausch genutzt, wie die Hinfahrt, denn alle hatten sich einfach zuuuuuu viel zu erzählen. Schon jetzt freuen wir uns auf das nächste gemeinsame Erlebnis.

Bock auf Breakn!

breakLife PDM

breakLife PDM über ihr Projekt:

Beim Breakdance sind alle Ausdrucks- und Bewegungsformen denkbar. Der Tanz basiert auf non-verbalen Praktiken, die gemeinschaftlich durchgeführt werden. Durch seine einladende und akzeptierende Grundhaltung birgt das breakn großes Inklusionspotential. Kulturelle Diversität ist im Breakdance ein absolutes Plus, da es eines der wichtigsten Prinzipien ist, einen individuellen Stil zu entwickeln. So lernt jede_r die eigenen Fähigkeiten und kulturellen Hintergründe als Bereicherung zu verstehen und lässt diese in den Tanz einfließen.
Diesem Selbstverständnis folgend, lädt das Projekt "Bock auf breakn!" junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zu regelmäßigen offenen Breakdancetrainings ein. Abschließend gab es einen BreakdanceJam, wo die Teilnehmenden und auch die restliche potsdamer Breakdanceszene zusammenkam, um einen Abend lang tanzend miteinander zu verbringen.